Rückblicke 2014

„Auschmettinger Zeitreise“ bringt Schlaglichter aus 950 Jahren auf die Bühne

Bis auf den letzten Platz belegt war die Onstmettinger Festhalle an den beiden Veranstaltungen am 8./9. November 2014, als die örtlichen Vereine in einer Gemeinschaftsleistung die „Onstmettinger Zeitreise“ auf die Bühne brachten. Abwechslungsreich und überaus gelungen begeisterten die Musikanten, Laiendarsteller und Moderatoren ihr Publikum. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

Onstmettinger Zeitreise Vom ersten „Kyrie“ bis zum finalen „Wa wuid au no wera?“ passte einfach alles an diesem Abend. In der ersten Szene stellten die Laienschauspieler eine Szene aus dem Jahr 1064 dar, in der die „Ansmuttinger“ durch einen Boten von der Schenkung ihres Ortes an das Kloster Ottmarsheim im Elsass erfuhren. Diese Urkunde ist die erste historisch belegbare Erwähnung des Ortes. Nachfolgend gewährte man Einblick in die mittelalterliche Festkultur: Unterstützt von den Bisinger „Tinnitus Interruptus“ – die auch in der Pause mit ihrer großartigen Mittelaltermusik unterhielten – wurde getanzt.

Die dritte Szene widmete sich dem Thema der „freien Pirsch“. Ein Filmausschnitt zeigte die letzte Aufführung von „die Freipirschler“ vor 25 Jahren, und das Moderatorenduo Elvira Menzer-Haasis und Volker Lässing lieferte die passenden Informationen. In der vierten Szene konnten die Zuschauer Pfarrer Philipp Matthäus Hahn und Gottfried Schaudt mit ihren Erfindungen bewundern.

Nach der Pause folgten Eindrücke aus der Lichtstube, die humorvoll und glaubwürdig in Szene gesetzt wurden; sowie moderierte Szenen zur Geschichte des Ortes in den beiden Weltkriegen. Unter anderem sang Silke Huber ein berührendes „Lili Marleen“, es wurden Feldpostbriefe verlesen und Filmausschnitte gezeigt.

Die Überleitung ins Heute gelang bravourös mit weiteren dargestellten Szenen der aktuell prägenden Geschehnisse in Onstmettingen, sowie der erzählerischen Einbindung von früheren Ereignissen. Dass man ins große Albstadt eingemeindet werden sollte, war hier wie in den anderen Ortsteilen durchaus keine besonders willkommene Idee – heute kann man aber immerhin sagen „S isch jetzt au so reacht“, befinden die Darsteller am Stammtisch.

Das Schlusswort gebührte dann Ortsvorsteher Siegfried Schott. Dieser verlieh seinem Respekt für das große Engagement der Ehrenamtlichen Ausdruck und gab einen Ausblick auf die für 2015 geplanten Veränderungen im Ort. Besonders lobende Worte fand er für Gabi Kurz, Norbert Maute und Ulli Münster, die maßgeblich am gelungenen Ergebnis der „Zeitreise“-Veranstaltung beteiligt waren. Er hoffe, so Schott, dass sich auch 2064 so aktive Bürgerinnen und Bürger fänden, um gemeinsam 1000 Jahre Onstmettingen zu gestalten.

Dieses Event zu toppen dürfte allerdings gar nicht so einfach werden, denn die Beteiligten der sieben Onstmettinger Vereine haben großartige Arbeit geleistet: Liebevoll gestaltete Kostüme, tolle musikalische Beiträge, informative Moderation, ein immer wieder anderes Bühnenbild, die gelungene dramaturgische Aufbereitung – die Liste der Highlights ließe sich beliebig fortsetzen. Das sahen auch die Gäste so, die am Ende mit stehenden Ovationen Danke sagten für einen einzigartigen Abend.

von Anne Retter, Zollern-Alb-Kurier 10. November 2014

weitere Impressionen der Auschmettinger Zeitreise

Mittelalter-Tanz  (Video Aufzeichnung der Aufführung am 8. Nov. 2014)


 

Herbstwanderung Thanheim – Hundsrücken

Herbstwanderung Oktober 2014

Herbstwanderung am 19. Oktober 2014

Bei herrlichstem Herbstwetter starteten die Onstmettinger Albvereinler zu ihrer Herbstwanderung. Vom Stich aus wanderte die Gruppe unter Führung von Martina Karle auf dem bekannten Premium-Wanderweg bis zum Heiligenkopf. Dann ging der Weg steil bergab und danach quer durch den Wald zum Grillplatz oberhalb des Ebersbergs. Nach der Pause führte der Weg weiter hinab nach Thanheim und nach der Überquerung der Hauptstraße folgte ein zunächst gemächlicher und später recht immer steiler werdender Anstieg über den Häuflesberg zum Hundsrücken, vorbei an den Resten der alten Burgruine Richtung Irrenberg. Anschließend wanderte die Gruppe dem Traufweg bis zum Parkplatz Zitterhof, von dort erfolgte der Abstieg durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt.

Bilder der Wanderung


 

Landschaftspflege-Aktion am Raichberg

Unter dem Motto: „Was einer nicht schafft, schaffen viele gemeinsam“ leistete unsere OG im Oktober 2014 einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der heimischen Wachholderheiden. Der Schutz von Natur- und Kulturlandschaft entspricht dem Selbstverständnis des 1888 gegründeten größten Wandervereins Europas.

Arbeitseinsatz am Raichberg Die Gemarkung Onstmettingen weist einen besonders hohen Anteil dieser Wachholderheiden auf, die infolge der rückläufigen traditionellen Beweidung durch die Schafe leider nicht mehr ausreichende natürliche Pflege erhalten. Unterhalb des Raichberges wurde von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern in 474 Arbeitsstunden ein 2,1 ha großes Areal vom Wildwuchs gesäubert. Unter Anleitung von Forstamts-Revierleiterin Annette Schmid wurde die Aktion koordiniert und von den ehrenamtlichen Albvereinshelfern durchgeführt.
Nebenbei gab es für die Ortsgruppe eine stattliche Menge Brennholz, das für den Kohlenmeiler am Raichberg sowie zum Beheizen des Vereinsheims Ochsenscheuer vorgesehen ist.

weitere Impressionen der Landschaftspflege-Aktion


 

Ortsgruppe wandert entlang der Nagelfluhkette

am 3.-4. Oktober 2014

Gebirgswanderung Hochgrat Oktober 2014

Wandergruppe am Hochgrat im Oktober 2014

Am frühen Morgen des 3. Oktober startete unsere Ortsgruppe an der Ochsenscheuer zu einer 2-Tages-Wanderung ins Allgäu. Unter der Leitung von Wanderführer Dieter Boss fuhr die Gruppe mit 30 Personen zum Parkplatz der Imbergbahn in Steibis. Von dort ging es mit der Umlaufbahn zum Imberggipfel von wo die Gruppe bei Nebel in Richtung Falkenhütte startete. An der Falkenhütte wurde eine längere Einkehrpause eingelegt, bevor man vollends zur Nagelfluhkette aufstieg. Entlang des Grates wanderte die Gruppe über einige kleinere Gipfel bis zum Seelenkopf, wo sich am ersten Tag erstmals die Sonne so richtig zeigte. Von dort ging es weiter zum Nachtquartier dem „Staufner Haus“ in dem man einen gemütlichen Hüttenabend verbrachte.

Am zweiten Tag startete die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein und sehr guter Sicht zum Hochgratgipfel. Nach dessen Besteigung ging es über das Rindalphorn, die Rindalpe sowie durch das Ehrenschwanger Tal bis zur Talstation der Hochgratbahn zurück.  Dort legte ein Großteil der Gruppe nochmals eine Pause ein. Die Fahrer wanderten jedoch noch eine weitere Stunde zurück zum Parkplatz der Imbergbahn und holten dort die abgestellten Autos. Nach zwei schönen aber anstrengenden Tagen, an denen die Wanderer rund 1600 Höhenmeter und über 20 Kilometer Wegstrecke zurückgelegt hatten, bildete eine Einkehr im Bräuhaus in Zußdorf den perfekten Abschluss.

Nachdem dies die dritte von Dieter Boss organisierte 2-Tages-Wanderung in den letzten Jahren war, war man sich einig, dass spätestens 2016 wieder eine Wanderung ins Gebirge folgen sollte.

Bilder der Gebirgswanderung


 

Wasentag des Schwäbischen Albvereins

Größte Albvereinsveranstaltung aller Zeiten am 28. September 2014

Gemeinsam wandern – gemeinsam feiern: Am Sonntag, 28. September 2014, waren 3.200 Mitglieder des Schwäbischen Albvereins der Einladung von Dinkelacker-Schwaben Bräu und den beiden Festwirten Dieter und Werner Klauss gefolgt und zum ersten Schwäbischen Albvereinstag auf dem Cannstatter Volksfest zusammengekommen. Insgesamt 106 Ortsgruppen waren im Dinkelacker-Festzelt der Wirte Klauss & Klauss vertreten. Die Albvereinsmitglieder vergnügten sich bei zünftiger Musik sowie ermäßigten Preisen auf Bier und Göckele. Im Hintergrund zeigte eine Großleinwand Fotos von Wanderungen und Exkursionen und machte auf die Angebote und Aktivitäten unter dem Motto „Natur, Heimat, Wandern“ des Schwäbischen Albvereins aufmerksam.

„Das ist die größte Albvereinsveranstaltung aller Zeiten“, erklärte Reinhard Wolf bei seiner Begrüßungsrede auf der Bühne. So viele „Albvereinler“ hätten sich noch nie auf einem Fleck getroffen, meinte der Vizepräsident weiter. „Die Firma Dinkelacker-Schwaben Bräu und der Schwäbische Albverein haben viel gemeinsam“, betonte Wolf. Zum Beispiel seien beide gleich alt, nämlich ganze 126 Jahre. „Zudem setzen sich sowohl Albverein als auch die Privatbrauerei für den Erhalt der Landschaft und ihrer Schönheit ein“, erklärte er. Unter dem Motto „Verschönert unser Land“ stelle Dinkelacker-Schwaben Bräu alljährlich einen Förderbeitrag für ein Sanierungs- und Verschönerungsprojekt einer Ortsgruppe zur Verfügung. Zum Schluss seiner Ansprache bedankte sich Wolf bei den Besuchern für ihr zahlreiches Erscheinen und übergab dann das Wort an Bernhard Schwarz.

Der Geschäftsführer von Dinkelacker-Schwaben Bräu unterstrich nochmal, wie gut der Schwäbische Albverein und Dinkelacker zusammenpassten. So übernähmen beide ein hohes Maß an Verantwortung für die schwäbische Heimat. Auch er dankte den zahlreichen Albvereinsmitgliedern für ihr Kommen. Festwirt Werner Klauss zeigte sich ebenfalls vom durchschlagenden Erfolg des ersten Albvereinstags auf dem Volksfest beeindruckt. Gleich im nächsten Jahr will er daran anknüpfen: „Wir wünschen, dass aus dieser Veranstaltung eine Tradition wird, immer am ersten Volksfest-Sonntag soll Albvereinstag sein“, appellierte er.

Für Albvereinsmitglieder heißt das: Bitte schon mal den 27. September 2015 freihalten!

von Sabine Wächter, Pressereferentin Schwäbischer Albverein


 

Gebirgswanderung Söllereck-Kanzelwand

Am 19. Juli 2013 trafen sich neun Wanderfreunde an der Ochsenscheuer und starteten in Fahrgemeinschaften um 6 Uhr zur Talstation der Söllereckbahn im Kleinwalsertal. Die Söllereckbahn wurde als Aufstiegshilfe genutzt und von der Bergstation stiegen wir zum Söllereck auf. Auf dem Gratweg wanderten wir weiter bis zum Fellhorngipfel.
Die letzte Etappe führte uns zur Bergstation der Kanzelwandbahn, die wir wieder zur Fahrt zurück ins Tal nutzten.

Bilder der Gebirgswanderung


 

Theateraufführung „Es irrt der Mensch, solang er strebt“

Theater Ensemble 2014Auch in diesem Jahr begeisterte unsere Theatergruppe mit zwei Aufführungen des schwäbischen Schwanks „Es irrt der Mensch, solang er strebt“ von Bernd
Gombold am 15./16. März 2014 in der ausverkauften Onstmettinger Festhalle.